Sehenswertes

Grabhügel

Kernstück des Archäologieparks Gävernitz sind die beiden rekonstruierten Grabhügel aus der Bronzezeit. Diese bestehen aus einem mehrlagigen äußeren Steinkreis, einem zentralen Steinkern und waren oberflächlich mit einem Erdhügel überdeckt. Der große Grabhügel wurde vermutlich beraubt, da er nur noch wenige Reste von Leichenbrand, Holzkohle und Scherben aufwies. Im kleineren Hügel konnten dagegen die Urnen mit dem Leichenbrand eines Erwachsenen und zweier Kinder bzw. deren Grabbeigaben (Keramikgefäße und kleinere Bronzeringe) festgestellt werden.

Informationstafeln

Mit namhafter Unterstützung aus dem Förderprogramm „Neustart Kultur“ des Deutschen Verbandes für Archäologie e.V. (DVA) und des Deutschen Museumsbundes konnten sechs größere Informationstafeln sowie eine Augmented Reality-Anwendung realisiert werden. Die vor Ort aufgestellten Tafeln informieren in Bild und Text über die Fundstelle der Grabhügel, deren Ausgrabung und Rekonstruktion sowie über die Jüngere Bronzezeit der näheren Umgebung. 

Augmented Reality

Mit der Augmented Reality-Anwendung ist es möglich, sich an sieben Stationen visuell in die Bronzezeit zurückzuversetzen. Auf dem eigenen Handy oder dem Tablet kann man mittels eines Barcodes u.a. 3D-animierte Tongefäße, Bronzewerkzeuge, ein Langhaus oder die Situation einer Totenverbrennung virtuell entdecken. 

Feuerstelle

Im Bereich der rekonstruierten Grabhügel wurde eine Sitzgruppe mit Feuerstelle eingerichtet, die zum Verweilen einlädt. Von hier aus hat man einen sehr schönen und bei heiterem Wetter vor allem kilometerweiten Blick in die Landschaft in Richtung Ortslage Kmehlen.

Archäologische Felder

Im Bereich der archäologischen Felder kann sich jeder selbst ausprobieren. Sei es beim Mahlen des Mehles für das eigene Brot, das auch gleich vor Ort gebacken werden kann oder die Herstellung des eigenen Schmuckes. In zahlreichen Feldern mit Themen aus dem Leben der Bronzezeit ist Ausprobieren, Mitmachen und dabei Lernen ausdrücklich erwünscht.